Das Dachgeschoß des Kunst-museum Celle besticht
durch seinen offen gestalteten Quer- schnitt.
Die Videoinstallation „second sight“ bezieht sich
auf diese räumliche Gegebenheit, indem die prägnanten
Stahlstreben der Tragkonstruktion Teil der Installation, zum
Tragrahmen für halbtransparente Projketions-flächen
werden.
Zwei Spiegelreflektoren, beste- hend aus jeweils 25 Einzel-spiegeln,
projizieren die Videobilder zweier Videobeamer gesplittet in
beliebige Richtungen auf die halbtransparenten Gaze- flächen.
Es entsteht ein Meer von sich zum Teil überlagernden Projektionen,
verteilt im ganzen Raum, gegliedert in unterschiedliche Raumtiefen.
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